Johannes Friedrich Reichert Journalismus - crossmedial
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Lake Mono / California
 

Crossmedial
denken, planen und produzieren

 
Wie kann sich ein traditionelles Medienunternehmen erfolgreich in der digitalen Welt positionieren?

Eine mögliche Antwort lautet: mit viel viel Geld - indem man einfach eine weitere Organisationseinheit aufbaut. Doch die Ressourcen sind knapp.

Also geht es nun darum, die bestehenden Potenziale und Ressourcen neu zu organisieren.

  • Wie kann ich die hohe journalistische Kompetenz meiner TV- und Radio-Mitarbeiter auch in digitale Produkte einfließen lassen?
     
  • Wie motiviere ich meine Mitarbeiter für die notwendigen Veränderungen, so dass sie den Prozess nicht blockieren, sondern unterstützen?
     
  • Wie gestalte ich Prozesse neu, so dass nicht nur neue Vertriebswege für bisherige TV- und Radio-Produkte, sondern auch neue medienadäquate Online-Produkte entstehen?
     
  • Wie verknüpfe ich die Medien so, dass eine möglichst große journalistische Schlagkraft ensteht?
     
  • Welche Organisationsstruktur ist der neuen Aufgabe angemessen? Wie muss ich meine bisherige Struktur verändern?
     
  • Auf welche meiner Programmangebote verzichte ich künftig?
     
  • Wie erhöhe ich die Effizienz und vermeide Mehrfacharbeiten im Produktionsprozess?

 
Eine komplexe Aufgabe, die alle Ebenen unternehmerischen Handels in einem Medienbetrieb einschließt: Technik, Organisation, Prozesssteuerung, Zuständigkeiten, Personalentwicklung, Motivation.

 
Neue Wege entstehen erst beim Gehen

Jedes Medienhaus steht heute vor dieser Herausforderung - und ist dennoch höchst unterschiedlich in seinen Voraussetzungen: Spezifische Rahmenbedingungen wie Selbstverständnis, Tradition, Kultur, Dynamik, Ziele aber auch Marktsituation entscheiden über den einzuschlagenden Kurs:
Wie viel muss top down vorgegeben weren? Wie stark vertraue ich auf bottom up-Prozesse? Wie viel Veränderungsdynamik kann ich oder muss ich meinen Mitarbeitern zumuten? Wo sind meine strategischen Hebel?

Zudem gibt es wenige Erfahrungen oder 'Leuchttürme', an denen man sich in diesem Prozess orientieren kann. Die vielzitierte BBC steht nicht als Blaupause für die einzig richtiges Modell des Transformationsprozesses oder der Organisationsstruktur, sondern als eine mögliche Form, fokussierend auf einen zentralen Aspekt. Ähnliches gilt für das ZDF, Radio Bremen, den Saarländischen Rundfunk, den Standard, Nordjyske Medier, usw. Sie sind wichtige Impulsgeber für zentrale Fragestellungen, viel mehr aber auch nicht.

Jedes Unternehmen sucht derzeit seinen eigenen passenden Weg.

 
Was tun?

Ein zentrales Motiv des Veränderungsprozesses ist die Fähigkeit und Bereitschaft der Mitarbeiter, über die eigenen Mediengrenzen (Print, Radio, TV) hinweg zu denken, zu planen, zu arbeiten.

Dazu gehören natürlich handwerkliche Basis-Fähigkeiten wie Texten, Fotografieren oder Umgang mit dem CMS. Noch wichtiger aber ist

  • die Bereitschaft, sich auf neue Arbeitsfelder und Aufgaben einzulassen, sie als Notwendigkeit und zugleich als Chance zu verstehen
     
  • ein Verständnis zu Stärken und Schwächen der einzelnen Medien,
     
  • die Fähigkeit, integriert für mehrere Medien zu konzipieren,
     
  • die Bereitschaft, über Mediengrenzen hinweg auf Augenhöhe zu kommunizieren.
     
  • die Lust auf diese neue Medienwelt

 
Seit mehreren Jahren begleite ich Medienunternehmen in ihren Veränderungsprozessen und den entsprechenden Personalentwicklungs-Programmen (ZDF, SWR, NDR, Deutsche Welle, ARD.ZDF medienakademie, ...).

 
Mein Angebot richtet sich jeweils nach der Fragestellung und Zielsetzung des Auftraggebers. Als erfolgreiche Formen haben sich dabei herausgestellt:

  • Einzelcoachings für Führungskräfte und Entscheider (1 Tag bzw. Serie)
     
  • Workshops für Redaktionen oder gemischte Teams (2 - 3 Tage)
     
  • Werkstätten für einzelne Redaktionen oder Prokjekte (3 - 5 Tage)

 
 
Mögliche Inhalte
 
  • Medienlandschaft heute -
    Warum wir uns ändern müssen, wenn wir überleben wollen
     
  • Medienforschung -
    Veränderungen der Mediennutzung und die Folgen
     
  • Stärken und Schwächen der Medien -
    Grundlagen für medienübergreifende Konzeption
     
  • Best Practise -
    Aufregende Crossmedia-Produkte
     
  • Workflows -
    Neuausrichtung bestehender Strukturen und Prozesse
     
  • Werkstatt -
    exemplarische (Neu-) Konzeption anstehender Produkte
 
Referent
 
Johannes Friedrich Reichert war 10 Jahre lang als TV-Redakteur für den Bayerischen Rundfunk (Magazine, Dokumentationen) tätig und dabei beteiligt am Aufbau öffentlich-rechtlicher Online-Angebote. Seit 10 Jahren trainiert und berät er TV- und Radio-Sender und -Redaktionen, seit mehreren Jahren fokussiert auf Veränderungsprozesse im Kontext mehrmedialer Zusammenarbeit / Konvergenz. Neben seiner Erfahrung als Journalist, Trainer und Berater hat er mehrere Coaching-Ausbildungen (Systemtherapie, NLP, ...) absolviert.
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Referenzen / Partner
 

  ARD.ZDF medienakademie (ehem. ZFP)
  Deutsche Welle
  NDR - Norddeutscher Rundfunk
  ORF - Österreichischer Rundfunk
  RBB - Rundfunk Berlin-Brandenburg 
  SWR - Rundfunk Berlin-Brandenburg 
  ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen


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